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Legasthenie- + Dyskalkulietherapie
Was sind Legasthenie und Dyskalkulie?
Unter einer Legasthenie versteht man eine gravierende schulische Entwicklungsstörung, die das Lesen und Rechtschreiben betreffen. Bei der Dyskalkulie betrifft es das Rechnen, insbesondere im Bereich der Grundrechenarten.
Legasthenie kann man mit Lese-Rechtschreibschwäche und Dyskalkulie mit Rechenstörung übersetzen.
Die Ursachen liegen bei beiden Teilleistungsstörungen, die auch zusammen auftreten können, u.a. in Wahrnehmungsstörungen mit veränderten Hirnstrukturen, die meist genetisch bedingt sind.
Von diesen Teilleistungsstörungen sind Kinder betroffen, die bei normaler bis überdurchschnittlicher Intelligenz im Lesen und/oder Schreiben oder Rechnen Leistungen zeigen, die weit unter ihren sonstigen Fähigkeiten zurückbleiben.
Auffällig werden Kinder meistens in der 3. Klasse, wenn die Noten den Unterschied in den Leistungen zeigen. Gerade bei der Legasthenie wird die LRS oft erst in der 5.Klasse manifest, wenn keine geübten Diktate mehr geschrieben werden.
Wenn die Eltern schon in der 2.Klasse den Verdacht haben, dass ihr Kind an einer solchen Störung leidet, sollte das Kind schon so frühzeitig eine Lerntherapie beginnen, damit die Schwierigkeiten in der Sekundarstufe 1 weitgehend kompensiert sind.
Woran erkennt man eine Legasthenie?
Das Kind hat große Probleme beim Lesen lernen.
Es liest einen Text auch von rechts.
Es verwechselt Buchstaben oder erkennt sie nicht wieder.
Das Kind versteht gelesene Texte nicht und kann sie nur ungenügend wiedergeben.
Das Kind weigert sich zu lesen und das Schreiben macht ihm keinen Spaß.
Es macht sehr viele Fehler beim Schreiben von Texten.
Es lässt Buchstaben aus oder fügt sie hinzu.
Es schreibt langsam und verkrampft.
Die Schrift ist teilweise krakelig und unleserlich.
Das Kind kann sich nur schwer konzentrieren und ermüdet schnell
Viel häusliches Üben bringt keine Verbesserungen.
Woran erkennt man eine Dyskalkulie?
Ermüdet ihr Kind schnell beim Rechnen?
Gelingt das Rückwärtszählen nicht?
Bringt vermehrtes Üben wenig Erfolg?
Wird beim Abschreiben von Zahlen oft auf die Vorlage geschaut?
Gibt es Probleme beim Überschreiten des
Zehner- und Hunderterschrittes?
Werden die Einer- und Zehnerstelle verwechselt?
Werden Ziffern ausgelassen?
Wird Geübtes schnell wieder vergessen?
Verwendet ihr Kind seine Finger als Rechenhilfe?
Werden Plus- und Minuszeichen verwechselt?
Ist eine Lustlosigkeit beim Rechnen zu bemerken?
Wir helfen Schülern, die beim Erwerb der grundlegenden Kulturtechniken Lesen, Schreiben
und Rechnen Schwierigkeiten haben.
Unser Konzept:
Unser Hauptarbeitsgebiet liegt im Bereich der Legasthenie und Dyskalkulie.
Wir fördern ganzheitlich nach der AFS - Methode, d.h. neben Aufmerksamkeit und Fehlerschwerpunkten werden die Wahrnehmungsfunktionen trainiert, denn diese verursachen grundlegend die Fehler, die die Schüler machen.
Bei Legasthenikern und rechenschwachen Kindern sind die Defizite in der Wahrnehmung genetisch bedingt. Niemand hat "Schuld" an den Rechtschreib- und Rechenfehlern. Die Sinneswahrnehmungen von Legasthenikern kann man aber trainieren und dabei können wir helfen.
Ausgehend vom AFS - Test zur Feststellung einer Legasthenie oder Dyskalkulie planen wir unsere Therapie.Wir fördern im Einzelunterricht, aber auch in Minigruppen von zwei oder drei Schülern.
Das gewährleistet ein individuelles Eingehen auf die Schwierigkeiten des einzelnen Schülers und minimale Ablenkung vom Lernen. Bei uns gibt es keine Massenabfertigung. Leider ist das Training der Lese- Rechtschreib- und Rechenschwäche eine langfristige Angelegenheit.
Neben mindestens einer wöchentlichen Therapiestunde sollte man täglich 15 Minuten Trainingszeit zu Hause einkalkulieren.
Einen Trainingsplan und Tipps zur Durchführung des häuslichen Trainings erhalten Sie von uns.
Je nach Ausprägung der Störung und der Intensität der Mitarbeit dauert ein Legasthenie- oder Dyskalkulietrainingzwischen einem Jahr und drei Jahren.
Unser Training:
Wenn eine Legasthenie oder Dyskalkulie vorliegt, dann kann nur eine fundierte und individuelle Lerntherapie helfen. Sie sollte so früh wie möglich beginnen, bevor das Kind in eine Notsituation kommt, die zu psychischen Störungen führt. Unser Lerntraining ist auf eine Verbesserung des Selbstwertgefühls, der Lernmotivation
und eine Verbesserung der Lese- Rechtschreib- und Rechenleistungen gerichtet.
Bestandteile der Therapie:
Training zur Verbesserung
- der Wahrnehmungsfunktionen
- der Konzentration
- der Merkfähigkeit
- der Entspannung
- der Motivation
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